Unser Traum vom eigenen Haus

"Mir ist lieber, wenn Sie ausziehen!"

Im Juli 2003 haben wir bei unserem Vermieter nachgefragt, ob wir länger als vertraglich vereinbart in Stephanskirchen wohnen bleiben können. Da er uns noch immer den "verlorenen" Rechtsstreit nachträgt, sagte er "Mir ist lieber, wenn Sie ausziehen."

Niemals selber bauen!

Im Fernsehen sieht man ja lauter gescheiterte Bauvorhaben, Pfusch und Betrügereien. Davor schreckten wir zurück und machten uns auf die Suche nach einem fertigen Haus zum Kaufen.

  • Raubling: scheußlicher Ort, stinkende Chemiefabrik, zu viele Ex-Freundinnen
  • Thansau: wunderschöne aber unbezahlbare Lage
  • Neubeuern: Blick auf Schloss-Nordseite, nix von Bergblick!
  • Aising: günstige Verkehrsanbindung - das wissen andere auch
  • Einheimischengrund im schönsten Dorf Europas
    Die Nußdorf-Oma machte uns darauf aufmerksam, daß es am Steinplatz noch ein letztes Grundstück für Einheimische gibt.

Voraussetzungen:

  • schon mal 15 Jahre in Nußdorf gelebt
  • ein Trupp Kinder
  • Sakrament der Ehe frisch erworben
  • römisch-katholisch

Wir haben uns im August 2003 beworben und haben es im September bekommen. Nach einigen Flaschen Wein war im Oktober unser Plan fertig. Im Dezember stellten wir den Bauantrag.

Baubeginn am 9. März 2004

Das letzte freie Grundstück zwischen vielen schmucken Neubauten.

Unten die isolierte Bodenplatte für unser KW60-Haus, rechts die Mauer der anderen DHH.

In der zweiten Woche standen bereits die Kellermauern.

Ende März verhinderte starker Schneefall die schnelle Fertigstellung des Ergeschosses.

Nach den Osterfeiertagen kam der Dachstuhl drauf.

Der Rohbau steht!

Unsere Fußbodenheizung ist in MI-Technik ausgeführt - das wärmt schneller und spart Heizkosten!

Unser Haus ist verputzt.

Ende September 2004 sind wir eingezogen. Seit wir aus dem feuchten und lauten Stephanskirchen weg sind, ist unser aller Laune erheblich gestiegen.

Jetzt muss nur noch der Garten angelegt und ein Baum gepflanzt werden!

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