Ein herzliches Grüß Gott und Willkommen bei Familie Hermannsdorfer!

(nicht zu verwechseln mit den Herrmannsdorfer-Landwerkstätten aus Glonn oder Papas Unternehmensberatung)

Wer samma?

Beatrice stammt aus dem neuen Freistaat, nämlich Sachsen, genauer aus dem sorbischen Dörfchen Schleife, das für - für nix eigentlich bisher berühmt wurde. In den 90er-Jahren kam Beatrice als ausgebildete Krankenschwester in den alten Freistaat, nämlich Bayern.

Bernd stammt aus bereits erwähntem älteren Freistaat, also Bayern. Bernd ist in Rosenheim geboren, ist hier zur Schule gegangen, hat auch hier Wirtschaftsingenieur studiert und wohnt auch noch immer hier. Manchmal traut er sich runter von seiner Scholle! Dann geht er zum Skifahren nach Tirol, zum Biken nach Südtirol oder zum Arbeiten nach Nord-Oberbayern. Ansonsten ist er eher typisch bayrisch - extrem tolerant und allem Fremden gegenüber sehr aufgeschlossen, so lange es ihn nix angeht und ihm seine Ruh gelassen wird!

Aus dem neuen Freistaat, Sachsen, hat Beatrice die Paula mitgebracht. Paula ist aber bereits hier in Rosenheim geboren (im selben Kreissaal wie der Bernd!) und der bayrischen Sprache durchaus mächtig ("Oans, zwoa, drei - jetz spring i oba!"). Paula liebt alles, was mit Prinzessinnen und Hexen zu tun hat. Nach dem engagierten Einsatz einer Vertretungslehrerin hat sie die Reife für das Gymnasium geschafft. Mittlerweile hat sie an Größe die Mama erreicht.

Leopold ist fast schon ein echter Nußdorfer - an die ersten eineinviertel Jahre in Stephanskirchen wird er sich nie erinnern können. Mit zweieinviertel Jahren wurde er bereits in den elitären Kreis des St. Vitus-Kindergartens aufgenommen, Sektion Pampersrocker. Ab September 2006 war er "Stammspieler". Die bayrische Verneinung wurde ihm offenbar in die Wiege gelegt, oder wie würden Sie die Aussage interpretieren: "Des mog i neda nicht!". Das Passiv erhält sogar eine zusätzliche Leidensform mit "I hab alles geausgetrinkt!". Die erste Vorsilbe "ge-" ist dabei gleichbedeutend mit einer beliebigen Vergangenheitsform. Vor der Schule trat er in die Phase maßloser Übertreibung, Phantastereien und strenger Regulierung seiner Mitmenschen (insbesondere seines Spezls Florian und seiner Schwester Paula). Die Eltern sehen es positiv: Das wird mal ein EU-Politiker!

Luzia - Schmettering und Diva, Nesthäkchen und Teufelchen, immer ihrer Zeit voraus (auch des Nachts, wenn sie der Meinung ist, schon wieder aufstehen zu wollen). Mit eineinhalb Jahren schon ging sie in die Kinderkrippe nach Brannenburg, hält dort sogar ihre Siesta. Das gibt dem Rest der Familie eine kleine Chance seine Kräfte zu sammeln. Sie kann mit eindreiviertel bis 16 zählen, singt das ABC und liebt den Ferdinand vom Janosch.

Trotz der großen Liebe zur neuen Heimat, sei es nun Bayern oder - im speziellen Fall sogar - Nußdorf, fahren wir doch immer wieder gerne in die Oberlausitz zu all den Omas, Opas, Onkels und Kindheitserinnerungen!

Wos mögn ma?

Unsere Lebensphilosophie lässt sich am besten mit einigen Sprüchen erklären:

"Für den, der 's mog, is des des höchste!"
Soll doch jeder tun, was ihm Spaß macht, so lange er auf dem Teppich bleibt! Wir sind zwar offen für Neues, aber nicht gleich für alles zu haben.

"Meine Freiheit endet, wo Deine Freiheit beginnt."
Und andersrum: Deine Freiheit endet, wo meine beginnt! Wir respektieren die Bedürfnisse und den freien Willen der Anderen, fordern aber kompromislos unsere Freiheiten ein!

Wo soll's hingehn?

Bei einem schmackhaften Fondue "zwischen den Jahren" haben wir fünf immer ausreichend Zeit unsere Ziele für das nächste Jahr zu stecken. Jeder für sich und wir alle zusammen. Damit es nicht beim guten Vorsatz bleibt, wurden für jedes Ziel mögliche Wege dahin beschrieben, Aufgaben für jeden festgelegt und sogar der "Jahresterminplan" entsprechend gefüllt.

Damit beispielsweise Paula öfter mit Freunden spielen kann, wurden die noch fehlenden Telefonnummern abgespeichert, und damit sie besser Flöte spielen lernt, wurden zu ausgewählten Festtagen im Kalender "Erinnerungen" eingefügt.

Nach oben